Volleyball-Spielbericht vom 19. September 2020

Ohne Wechseloptionen nicht konstant genug

Das erste Spiel als Aufsteiger müssen Germersheims Oberliga-Damen als Erfahrung verbuchen und abhaken. Mit 0:3 mussten sie sich zu Hause dem TV Düppenweiler geschlagen geben. Dabei wäre durchaus etwas mehr drin gewesen.

Für den Heimauftakt standen Trainerin Karin Träber aus diversen Gründen nur 7 Spielerinnen inklusive Libera zur Verfügung. Die Nervosität des Teams prägte den Start im ersten Satz, der recht wackelig begann. Erst als Evelyn Kuhn eine Aufschlagserie startete, kam man heran – zu spät allerdings für eine erfolgreiche Aufholjagd. Trotzdem nahm man dieses positive Gefühl mit in den 2. Durchgang. Man konnte den Gästen Paroli bieten, zeigte dann aber ab der Satzmitte wieder Schwächen in der Annahme. Düppenweiler nutzte dies konsequent aus und sicherte sich mit dem 2. Satz schon mal mindestens einen Punkt. Dass es dann ein glatter Auswärtserfolg wurde, lag auch im 4. Durchgang an der fehlenden Konstanz auf Germersheimer Seite. Nach ausgeglichenem Satzverlauf brach man nach eigener 21:18-Führung wieder ein und musste den Satz in der Verlängerung abgeben. Auch wenn es eine glatte Auftaktniederlage war, muss sich das Team nicht grämen. Mit etwas mehr Durchhaltevermögen ist auch in der Oberliga mehr drin. Und dass man konstanter spielen kann, kann das Team nächste Woche im Derby gegen den ASV Landau beweisen.