Volleyball-Vorberichte für den 19. September 2020

Damen 1: Mit einwöchiger Verspätung ins Oberliga-Abenteuer

Nach der coronabedingten Absage des ersten Saisonspiels starten die Germersheimer Oberliga-Volleyballerinnen nun am Samstag mit einem Heimspiel gegen den TV Düppenweiler in die Saison. Spielbeginn ist bereits um 15 Uhr im Goethe-Gymnasium.

Im Interview vor dem Heimspiel äußerte Trainerin Karin Träber gemischte Gefühle: „Mein Team ist heiß auf das erste Match nach einer schier endlosen Pause. Auf der anderen Seite herrscht bei meinen Mädels noch leichte Unsicherheit, was uns in der Oberliga erwartet.“

Das Team erwartet einen erfahrenen Gegner, der im Angriff seine Stärken haben dürfte. Daher will man im Training weiter an den eigenen Defensivstärken arbeiten. Auch die eigenen druckvollen Aufschläge sollen gewinnbringend eingesetzt werden.

Träber nimmt vor dem Auftakt ganz bewusst den Druck von ihrem Team: „Die Mannschaft soll Spaß am Spiel haben und sich so teuer wie möglich verkaufen.“ Zuschauer sind unter Einhaltung der AHA-Regeln herzlich Willkommen. Die maximal zulässige Personenzahl wird von den örtlichen Behörden nach einer Begehung im Laufe der Woche noch festgelegt.

Herren 1: Heimspielauftakt gegen starken Aufsteiger

Wer mit einem Sieg in die Saison gestartet ist, kann beim ersten Heimspiel der jungen Saison motiviert und mit breiter Brust an den Start gehen. Genauso wollen Germersheims Oberliga-Volleyballer das Heimspiel gegen den starken Aufsteiger Westerwald Volleys angehen. Spielbeginn ist am Samstag um 19:30 Uhr in der Sporthalle des Goethe-Gymnasiums.

Abteilungsleiter Dominik Betsch wird auch weiterhin an der Seitenlinie coachen und warnt davor, den Aufsteiger zu überschätzen, der mit einem klaren 3:0-Erfolg gestartet ist und letzte Saison bis zum Saisonabbruch ungeschlagen blieb. Man kennt das Team bereits aus der Landesliga-Saison 18/19 als beide Teams Favoriten auf den Aufstieg waren, damals mit dem besseren Ende für die Südpfälzer.

Coach Betsch wird auch weiterhin nach Bedarf Spieler der 2. Mannschaft integrieren, da es coronabedingt erweiterte Möglichkeiten gibt, bevor sich diese Spieler oben festspielen. „Ich erwarte ein spannendes Spiel zweier Teams auf Augenhöhe, bei dem der Ausgang für mich völlig offen ist. Natürlich wollen wir am Ende die Punkte bei uns behalten.“ gibt sich der Coach verhalten optimistisch. Betsch weißt auch daraufhin, dass Zuschauer in der Halle zugelassen sein werden. Wie viele Personen letztendlich in die Halle dürfen, wird sich im Laufe der Woche nach einer Begehung mit den örtlichen Behörden noch entscheiden.

Bis zum Heimspiel wird das Team vor allem an den Defensivaufgaben in Annahme und Block arbeiten. Aus dieser Stärke heraus soll dann auch ein kraftvolles Angriffsspiel entstehen.